2. Investiertes Kapital

2. Investiertes Kapital

Dieses Kapitel beschreibt das Umlaufvermögen und das kurzfristige Fremdkapital, z.B. das Nettoumlaufvermögen, das zur operativen Liquidität im Unternehmen beiträgt. Weiterhin gibt dieses Kapitel einen Überblick über die wichtigsten Sachanlagen sowie immaterielle Anlagen, welche die Performance von GF untermauern, und zeigt die Entwicklung des in der Schattenrechnung geführten Goodwills.

2.1 Forderungen

2. Investiertes Kapital

Dieses Kapitel beschreibt das Umlaufvermögen und das kurzfristige Fremdkapital, z.B. das Nettoumlaufvermögen, das zur operativen Liquidität im Unternehmen beiträgt. Weiterhin gibt dieses Kapitel einen Überblick über die wichtigsten Sachanlagen sowie immaterielle Anlagen, welche die Performance von GF untermauern, und zeigt die Entwicklung des in der Schattenrechnung geführten Goodwills.

2.1 Forderungen

2.1.1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Wertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Regionen 
in CHF

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Bruttowerte

 

784

 

696

 

 

 

 

 

Einzelwertberichtigungen

 

–6

 

–8

Pauschalwertberichtigungen

 

–24

 

–22

Nettowerte

 

754

 

666

 

 

 

 

 

Europa

 

349

 

293

– Davon Deutschland

 

105

 

88

– Davon Schweiz

 

31

 

25

– Davon Österreich

 

14

 

13

– Davon Übriges Europa

 

199

 

167

Nord-/Südamerika

 

85

 

90

Asien

 

271

 

243

– Davon China

 

211

 

180

Übrige Welt

 

49

 

40

Total

 

754

 

666

Die Altersgliederung der Forderungen, die nicht einzelwertberichtigt sind, stellte sich per Bilanzstichtag wie folgt dar:

 

 

 

 

2017

 

 

 

2016

Mio. CHF

 

Forderung nach Einzelwert- berichtigung

 

Pauschale Wertberichtigung

 

Forderung nach Einzelwert- berichtigung

 

Pauschale Wertberichtigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht fällig

 

624

 

 

 

551

 

 

Seit 1 bis 30 Tagen überfällig

 

84

 

 

 

66

 

 

Seit 31 bis 90 Tagen überfällig

 

34

 

 

 

36

 

 

Seit 91 bis 180 Tagen überfällig

 

17

 

8

 

20

 

9

Seit mehr als 180 Tagen überfällig

 

19

 

16

 

15

 

13

Total

 

778

 

24

 

688

 

22

Die Einzelwertberichtigungen beliefen sich auf CHF 6 Mio. (Vorjahr: CHF 8 Mio.). Es wird davon ausgegangen, dass ein Teil der zugrunde liegenden Forderungen noch eingehen wird. Bei den nicht fälligen Forderungen handelt es sich vorwiegend um Forderungen aus lange bestehenden Kundenbeziehungen. Aufgrund der Erfahrungswerte erwartet GF keine nennenswerten Ausfälle. Weitere Angaben zum Kreditmanagement bezüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen finden sich in der Erläuterung 3.6 Risk Management.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Kurzfristige Forderungen werden zu Nominalwerten bilanziert. Das Delkredere wird aufgrund der Fälligkeitsstruktur und der erkennbaren Bonitätsrisiken bestimmt. Neben Einzelwertberichtigungen für spezifisch bekannte Forderungsrisiken werden zusätzliche Wertberichtigungen anhand statistischer Erhebungen über das Ausfallrisiko gebildet.

2.1.2 Forderungen aus Ertragssteuern

Von den Forderungen aus Ertragssteuern in Höhe von CHF 9 Mio. entfielen je CHF 2 Mio. auf Schweden und die USA, und je CHF 1 Mio. auf die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Türkei und übrige Länder.

2.1.3 Übrige Forderungen

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Steuerrückforderungen aus indirekten Steuern

 

31

 

29

Diverse kurzfristige Forderungen

 

31

 

23

Total

 

62

 

52

2.2 Vorräte

2.2 Vorräte

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Fertigfabrikate

 

499

 

450

Rohstoffe und Produktionsteile

 

271

 

230

Fabrikate in Arbeit

 

163

 

149

Bruttowert Inventarbestände

 

933

 

829

 

 

 

 

 

Wertberichtigungen

 

–160

 

–156

Vorräte

 

773

 

673

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Handelswaren werden in der Regel zu durchschnittlichen Einstandskosten, selbst erstellte Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie einen Teil der anzurechnenden Gemeinkosten. Skontoabzüge werden als Anschaffungspreisminderungen behandelt. Falls der Nettoverkaufswert tiefer ist, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vorratsbestände, die eine ungenügende Lagerumschlagshäufigkeit aufweisen, werden teil- oder vollwertberichtigt.

2.3 Verbindlichkeiten

2.3 Verbindlichkeiten

2.3.1 Übrige Verbindlichkeiten

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Sozialversicherungsbeiträge

 

18

 

14

Diverse Verbindlichkeiten

 

43

 

36

Derivative Finanzinstrumente

 

17

 

23

Sonstige Steuerverbindlichkeiten (z.B. Quellensteuer)

 

29

 

27

Total

 

107

 

100

– Davon kurzfristig

 

69

 

53

– Davon langfristig

 

38

 

47

2.3.2 Derivative Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle stellt den Marktwert (brutto) der derivativen Finanzinstrumente per 31. Dezember 2017 und 2016 aufgeteilt nach Anlagekategorien dar:

 

 

 

 

 

 

2017

 

 

 

 

 

2016

Mio. CHF

 

Kontrakt- oder Nominalwert

 

Positiver Marktwert

 

Negativer Marktwert

 

Kontrakt- oder Nominalwert

 

Positiver Marktwert

 

Negativer Marktwert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivative Finanzinstrumente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Devisen (z.B. Devisentermingeschäfte)

 

474

 

5

 

–3

 

367

 

2

 

–6

Übrige Basiswerte

 

60

 

 

 

–14

 

67

 

2

 

–17

Total

 

534

 

5

 

–17

 

434

 

4

 

–23

Der Konzern setzt derivative Finanzinstrumente im Rahmen seines konzernweiten Risikomanagementansatzes ein. Währungsrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Finanzierungen in Fremdwährung werden teilweise abgesichert. Als Absicherungsinstrumente werden in der Regel Devisentermingeschäfte und Devisenswaps mit einer Laufzeit von maximal zwölf Monaten verwendet. Die Absicherungen übriger Basiswerte beinhalten Absicherungen gegen Preisschwankungen beim Einkauf von Rohstoffen und Strom.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Derivative Finanzinstrumente werden zu Marktwerten bilanziert. Positive Marktwerte werden in der Bilanz unter der Position «Wertschriften» ausgewiesen, negative Marktwerte unter der Position «Übrige Verbindlichkeiten». Zur Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken bedient sich der Konzern Devisenterminkontrakten sowie Swaps. Zur Währungsabsicherung werden insbesondere Cashflow Hedges eingesetzt, um Währungsrisiken von sehr wahrscheinlichen zukünftigen Geldflüssen aus Verkäufen in Fremdwährung zu vermindern.

2.3.3 Kategorien von Finanzinstrumenten

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte aller Finanzinstrumente pro Kategorie. Betreffend Marktwerte der Anleihen vgl. Erläuterung 3.1 (3.1.1 Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten).

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Finanzinstrumente (aktiv)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüssige Mittel (ohne Festgelder)

 

592

 

511

 

 

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

754

 

666

Festgelder

 

32

 

60

Übrige Forderungen 1

 

31

 

23

Rechnungsabgrenzungen

 

16

 

21

Übrige Finanzanlagen 2

 

12

 

8

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Darlehen und Forderungen

 

845

 

778

 

 

 

 

 

Aktien

 

3

 

3

Fonds

 

1

 

1

Finanzinstrumente erfolgswirksam zum Verkehrswert bewertet

 

4

 

4

 

 

 

 

 

Derivative Finanzinstrumente

 

5

 

4

 

 

 

 

 

Finanzinstrumente (passiv)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 

593

 

470

Anleihen

 

524

 

523

Übrige Finanzverbindlichkeiten

 

264

 

241

Rechnungsabgrenzungen 3

 

258

 

218

Übrige Verbindlichkeiten kurzfristig/langfristig 4

 

90

 

77

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten

 

1’729

 

1’529

 

 

 

 

 

Derivative Finanzinstrumente

 

17

 

23

1 In der Bilanzposition «Übrige Forderungen» sind Steuerrückforderungen enthalten. Für weitere Details vgl. Erläuterung 2.1 (2.1.3 Übrige Forderungen).

2 Betrifft Darlehen an Dritte, Kautionen sowie langfristig gehaltene Wertschriften zur Sicherstellung von Pensionsverbindlichkeiten. Für weitere Details vgl. Erläuterung 5.2.

3 Für weitere Details vgl. Erläuterung 2.6 (2.6.2 Rechnungsabgrenzungen).

4 In den Bilanzpositionen «Übrige Verbindlichkeiten kurzfristig/langfristig» sind derivative Finanzinstrumente enthalten. Für weitere Details vgl. Erläuterung 2.3 (2.3.1 Übrige Verbindlichkeiten).

Der Buchwert der zum Verkehrswert bilanzierten Wertschriften und kotierten Minderheitsbeteiligungen wird aufgrund der am Bilanzstichtag geltenden Börsenkurse ermittelt. Der Verkehrswert der bilanzierten derivativen Finanzinstrumente richtet sich nach dem Wiederbeschaffungswert per Bilanzstichtag.

2.4 Entwicklung der Sachanlagen

2.4 Entwicklung der Sachanlagen

Mio. CHF

 

Nicht betrieb- liche Liegen- schaften

 

Maschinen und Produk- tions- anlagen

 

Gebäude

 

Gebäude- einrich- tungen

 

Übrige Sach- anlagen

 

Anlagen im Bau

 

Grund- stücke

 

Unbebaute Grund- stücke

 

Anlagen in Leasing

 

Betrieb- liche Sach- anlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschaffungswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31. Dezember 2017

 

65

 

2’051

 

667

 

150

 

224

 

155

 

43

 

4

 

18

 

3’312

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

 

 

 

41

 

2

 

5

 

8

 

150

 

 

 

 

 

1

 

207

Abgänge

 

–1

 

–34

 

–1

 

–1

 

–12

 

 

 

 

 

 

 

 

–48

Veränderung Konsolidierungskreis

 

 

 

11

 

9

 

 

 

2

 

2

 

4

 

 

 

 

 

28

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

 

–6

 

60

 

17

 

4

 

6

 

–83

 

–1

 

1

 

 

 

4

Umrechnungsdifferenzen

 

3

 

106

 

26

 

6

 

8

 

2

 

 

 

 

 

 

 

148

Stand 31. Dezember 2016

 

69

 

1’867

 

614

 

136

 

212

 

84

 

40

 

3

 

17

 

2’973

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

 

 

 

67

 

7

 

5

 

8

 

83

 

4

 

 

 

5

 

179

Abgänge

 

 

 

–42

 

–1

 

–2

 

–7

 

 

 

 

 

 

 

–1

 

–53

Veränderung Konsolidierungskreis

 

 

 

5

 

2

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

 

–2

 

68

 

18

 

3

 

7

 

–98

 

1

 

 

 

 

 

–1

Umrechnungsdifferenzen

 

 

 

–21

 

–9

 

–1

 

–2

 

 

 

–1

 

 

 

–1

 

–35

Stand 31. Dezember 2015

 

71

 

1’790

 

597

 

131

 

205

 

99

 

36

 

3

 

14

 

2’875

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen, kumuliert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31. Dezember 2017

 

–29

 

–1’473

 

–389

 

–99

 

–171

 

 

 

 

–10

 

–2’142

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

 

–1

 

–94

 

–17

 

–6

 

–12

 

 

 

 

 

 

 

–2

 

–131

Abgänge

 

1

 

32

 

1

 

1

 

11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

45

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

 

4

 

2

 

–3

 

–2

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

–2

Umrechnungsdifferenzen

 

–1

 

–80

 

–16

 

–4

 

–7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

–107

Stand 31. Dezember 2016

 

–32

 

–1’333

 

–354

 

–88

 

–164

 

 

 

 

–8

 

–1’947

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

 

–1

 

–91

 

–16

 

–5

 

–12

 

 

 

 

 

 

 

–2

 

–126

Abgänge

 

 

 

37

 

1

 

1

 

6

 

 

 

 

 

 

 

1

 

46

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

 

1

 

3

 

–1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2

Umrechnungsdifferenzen

 

 

 

12

 

4

 

1

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Stand 31. Dezember 2015

 

–32

 

–1’294

 

–342

 

–85

 

–159

 

 

 

 

–7

 

–1’887

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilanzwerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31. Dezember 2017

 

36

 

578

 

278

 

51

 

53

 

155

 

43

 

4

 

8

 

1’170

Stand 31. Dezember 2016

 

37

 

534

 

260

 

48

 

48

 

84

 

40

 

3

 

9

 

1’026

Stand 31. Dezember 2015

 

39

 

496

 

255

 

46

 

46

 

99

 

36

 

3

 

7

 

988

Annahmen und Einschätzungen des Managements

Die Werthaltigkeit der Anlagegüter und immateriellen Werte werden immer dann überprüft, wenn deren Buchwerte aufgrund veränderter Umstände oder Ereignisse allenfalls nicht mehr einbringbar sind. Dabei wird beim Eintreten einer solchen Situation der Wert ermittelt, der sich aufgrund der erwarteten zukünftigen Einnahmen als wieder einbringbar erweist. Als einbringbarer Wert gilt der höhere von abdiskontierten zukünftig erwarteten Nettogeldzuflüssen oder erwartetem Nettoveräusserungspreis. Sofern diese Werte geringer als deren aktueller Buchwert sind, findet eine Wertminderung des Buchwerts bis auf die Höhe des einbringbaren Werts statt. Diese Wertminderung wird erfolgswirksam im Aufwand erfasst. Wichtige Annahmen dieser Berechnungen sind Wachstumsraten, Margen und Diskontsätze. Die effektiv erzielten Geldflüsse können stark von den abdiskontierten Projektionen abweichen.

Die Zeile «Veränderung Konsolidierungskreis» resultiert aus den Akquisitionen vgl. Erläuterung 4.1 (4.1.1 Veränderung des Konsolidierungskreises). 

Die Investitionen lagen 2017 bei CHF 207 Mio. (Vorjahr: CHF 179 Mio.); sie verteilten sich im Wesentlichen auf die beiden Divisionen GF Automotive mit CHF 102 Mio. (Vorjahr: CHF 88 Mio.) und GF Piping Systems mit CHF 50 Mio. (Vorjahr: CHF 49 Mio.). Beschlossene Sachanlageinvestitionen, die in den Jahren 2018 bis 2021 liquiditätswirksam werden, betragen CHF 94 Mio. Diese betreffen im Wesentlichen Investitionen für die Divisionen GF Piping Systems in Höhe von CHF 22 Mio. und GF Automotive in Höhe von CHF 35 Mio.

Die Werte in den Zeilen «Übrige Veränderungen, Umbuchungen» beziehen sich hauptsächlich auf zwei Sachverhalte: Zum einen wurde bei GF Automotive eine nicht betriebliche Liegenschaft wieder ins betriebliche Sachanlagevermögen umgegliedert. Zum anderen wurden bei GF Machining Solutions Demonstrationsmaschinen zum weiteren Verkauf in die Vorräte umgegliedert.

Der Verkehrswert der nicht betrieblichen Liegenschaften wird durch interne Experten auf Basis der Ertrags- und aktuellen Marktwerte ermittelt und betrug CHF 62 Mio. (Vorjahr: CHF 61 Mio.).

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu Herstellungskosten abzüglich der betriebswirtschaftlich notwendigen Abschreibungen und allfälliger Impairments bilanziert. Fremdkapitalkosten, die während der Erstellungsphase durch die Finanzierung von Anlagen im Bau entstehen, sind Teil der Anschaffungskosten, soweit sie wesentlich sind. Anlageobjekte, die über langfristige Leasingverträge als Finanzleasing beurteilt werden und finanziert sind, werden zum Barwert der Mindestleasingraten oder zum tieferen Verkehrswert bilanziert. Auf der Passivseite sind die entsprechenden Finanzleasingverpflichtungen ausgewiesen. Die Abschreibungen der Sachanlagen erfolgen linear über den Zeitraum der geschätzten Nutzungs- oder kürzeren Leasingdauer, d.h. für nicht betriebliche Liegenschaften und betriebliche Gebäude 30 bis 40 Jahre, Gebäudeeinrichtungen 8 bis 20 Jahre, Maschinen und Produktionsanlagen 6 bis 20 Jahre und übrige Sachanlagen (Fahrzeuge, IT-Systeme usw.) 1 Jahr bis 5 Jahre. Anlagen im Bau werden im Normalfall nicht abgeschrieben. Bezüglich Anlagen in Leasing wird auf Erläuterung 3.3 «Leasing» verwiesen. Wenn Komponenten grösserer Anlagen unterschiedliche Nutzungsdauern aufweisen, werden diese als separate Objekte abgeschrieben. Nutzungsdauern und Residualwerte werden jährlich per Bilanzstichtag überprüft, wobei allfällige Anpassungen erfolgswirksam erfasst werden. Alle sich aus dem ­Abgang von Sachanlagen ergebenden Gewinne oder Verluste werden erfolgswirksam erfasst.

Die Werthaltigkeit des Anlagevermögens (insbesondere Sachanlagen, immaterielle Anlagen, Finanzanlagen sowie der in der Schattenrechnung ausgewiesene Goodwill) wird mindestens einmal jährlich beurteilt. Liegen Indikatoren einer Werteinbusse vor, wird eine Berechnung des realisierbaren Werts (Impairment-Test) durchgeführt. Übersteigt der Buchwert eines Aktivums den realisierbaren Wert, erfolgt eine erfolgswirksame Wertanpassung.

2.5 Entwicklung der immateriellen Anlagen

2.5 Entwicklung der immateriellen Anlagen

Die immateriellen Anlagen sind in die Kategorien «Landnutzungsrechte», «Software» und «Lizenzen, Patente, Übrige» aufgegliedert. Diese stellen die wesentlichen Kategorien der immateriellen Werte dar.

Im Berichtsjahr belaufen sich die immateriellen Anlagen auf CHF 29 Mio. (Vorjahr: CHF 25 Mio.).

Die Landnutzungsrechte in Höhe von CHF 10 Mio. (Vorjahr: CHF 11 Mio.) und die Kategorie «Software» in Höhe von CHF 10 Mio. (Vorjahr: CHF 12 Mio.) bleiben nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Die Kategorie «Lizenzen, Patente, Übrige» ist auf CHF 9 Mio. gestiegen (Vorjahr: CHF 2 Mio.). Die Hauptgründe für diesen Anstieg sind die erworbenen Kundenbeziehungen in Höhe von CHF 4 Mio. und der Markenname in Höhe von CHF 2 Mio. mit der Akquisition von Urecon Ltd von GF Piping Systems. Weitere CHF 2 Mio. beziehen sich auf eine erworbene Kundenliste bei der Division GF Piping Systems und kapitalisierte Forschungs- und Entwicklungskosten bei der Division GF Automotive.

Goodwill

Bei einer theoretischen Aktivierung des Goodwills ergäben sich folgende Auswirkungen auf die Jahresrechnung:

Theoretischer Anlagespiegel Goodwill

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Anschaffungskosten

 

 

 

 

Stand 31. Dezember

 

608

 

545

 

 

 

 

 

Zugänge aus Akquisitionen

 

64

 

54

Anpassungen

 

–1

 

–1

Umrechnungsdifferenzen

 

 

 

–8

Stand 1. Januar

 

545

 

500

 

 

 

 

 

Amortisationen, kumuliert

 

 

 

 

Stand 31. Dezember

 

–510

 

–475

 

 

 

 

 

Zugänge planmässig

 

–33

 

–38

Umrechnungsdifferenzen

 

–2

 

4

Stand 1. Januar

 

–475

 

–441

 

 

 

 

 

Theoretische Nettobuchwerte

 

 

 

 

Stand 31. Dezember

 

98

 

70

Stand 1. Januar

 

70

 

59

Auswirkung Erfolgsrechnung

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Betriebliches Ergebnis (EBIT)

 

352

 

311

Return on Sales (EBIT-Marge) %

 

8,5

 

8,3

Amortisation Goodwill

 

–33

 

–38

Theoretisches betriebliches Ergebnis (EBIT) inkl. Amortisation Goodwill

 

319

 

273

Theoretischer Return on Sales (EBIT-Marge) %

 

7,7

 

7,3

 

 

 

 

 

Konzernergebnis

 

258

 

225

Amortisation Goodwill

 

–33

 

–38

Theoretisches Konzernergebnis inkl. Amortisation Goodwill

 

225

 

187

Auswirkung Bilanz

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Eigenkapital gemäss Bilanz

 

1’369

 

1’200

Theoretische Aktivierung Nettobuchwert Goodwill

 

98

 

70

Theoretisches Eigenkapital inkl. Nettobuchwert Goodwill

 

1’467

 

1’270

 

 

 

 

 

Eigenkapital in % der Bilanzsumme

 

37,9

 

37,5

Theoretisches Eigenkapital inkl. Nettobuchwert Goodwill in % der Bilanzsumme (inkl. Goodwill)

 

39,6

 

38,8

Annahmen und Einschätzungen des Managements

Für Goodwill-Positionen, die im theoretischen Anlagespiegel aufgelistet sind, erfolgt die Prüfung auf Wertbeeinträchtigung aufgrund von Anzeichen, die darauf hindeuten, dass diese von einer solchen Wertbeeinträchtigung betroffen sein könnten. Falls solche Anzeichen bestehen, werden die mit dem Eigenkapital verrechneten Goodwill-Positionen einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen, um den erzielbaren Wert zu bestimmen. Als Basis wird hierbei der Businessplan für die nächsten fünf Jahre herangezogen. Die Folgejahre werden mit einer ewigen Rente ohne Wachstumsrate berücksichtigt. Die Projektion basiert einerseits auf Erfahrungswerten und andererseits auf einer aktuellen Einschätzung des Managements zur wahrscheinlichen wirtschaftlichen Entwicklung des relevanten Markts. Dabei wird von keiner wesentlichen organisatorischen Änderung ausser den bereits beschlossenen und angekündigten Massnahmen ausgegangen.

Der aus Akquisitionen resultierende Goodwill wird per Erwerbszeitpunkt mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Die theoretische Amortisationsdauer beträgt fünf Jahre und erfolgt linear. Die Anpassung im Berichtsjahr in Höhe von CHF -1 Mio. (Vorjahr: CHF -1 Mio.) resultiert aus der Auflösung des bedingten Kaufpreises von Sterisol aus dem Jahr 2013 in Höhe von CHF -1 Mio., einer Anpassung des bedingten Kaufpreises von Microlution Inc in Höhe von CHF -1 Mio. und die Auflösung des Dividendenertrags in Höhe von CHF 1 Mio. von Beijing Jingran Lingyun Gas Equipment Co Ltd und Langfang Shuchang Auto Parts Co Ltd, der der Zeit vor der Akquisition zuzuordnen ist. Diese Anpassung wird zusammen mit dem Goodwill über die verbleibende Amortisationsdauer abgeschrieben.

Aufgrund der zum Bilanzstichtag vorgenommenen Prüfung auf Wertbeeinträchtigung wurde festgestellt, dass keine Anzeichen für eine Wertbeeinträchtigung vorliegen und damit die Werthaltigkeit aller Goodwill-Positionen gegeben ist. Der Goodwill der Georg Fischer Hakan Plastik AS und der Microlution Inc wurde zusätzlich einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Der erzielbare Wert von beiden Gesellschaften entspricht dem Nutzwert, der aufgrund zukünftiger, diskontierter Cashflows bestimmt wird.

Unter Verwendung des «Capital Asset Pricing Model» wurde für die Georg Fischer Hakan Plastik AS und die Microlution Inc ein individueller Kapitalkostensatz errechnet. Bei der Berechnung dieses Diskontsatzes wurde auf Daten einer relevanten Peer Group zurückgegriffen. Zudem wurden spezifische Werte für den risikofreien Zinssatz, die Marktrisikoprämie, die Fremdkapitalkosten und den Steuersatz angesetzt.

Da für die Cashflow-Projektionen Geldflüsse nach Steuern zugrunde gelegt werden, ist auch der Diskontsatz unter Berücksichtigung von Steuereffekten festgelegt worden. Der Diskontsatz für die Georg Fischer Hakan Plastik AS wurde auf 16,1% und für die Microlution Inc auf 8,1% festgelegt.

Die Werthaltigkeit des theoretischen Goodwills konnte für beide Gesellschaften bestätigt werden.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden: Immaterielle Anlagen und Impairment

Erworbene Lizenzen, Patente und ähnliche Rechte werden aktiviert und mit Ausnahme von Landnutzungsrechten über die geschätzte Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren linear amortisiert. Landnutzungsrechte werden über die Dauer des eingeräumten Nutzungsrechts linear amortisiert. Auf dieser Position ergeben sich Nutzungsdauern von bis zu 50 Jahren. Software wird über die geschätzte Nutzungsdauer von 1 Jahr bis 5 Jahren linear amortisiert.

Bei Unternehmenszusammenschlüssen wird der Goodwill zum Akquisitionszeitpunkt wie folgt ermittelt: der Fair Value der Nettoaktiven zuzüglich im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss angefallener Transaktionskosten zuzüglich des erfassten Betrags an Minderheitsanteilen an der erworbenen Gesellschaft abzüglich des erfassten Betrags an erworbenen, bilanzierten Nettoaktiven.

Der aus Akquisitionen resultierende positive oder negative Goodwill wird per Erwerbszeitpunkt mit den Gewinnreserven im Eigenkapital verrechnet. Bei Veräusserung eines Geschäftsteils ist der zu einem früheren Zeitpunkt mit dem Eigenkapital verrechnete Goodwill in die Erfolgsrechnung zu übertragen. Wenn der Kaufpreis von künftigen Ergebnissen abhängige Anteile enthält, werden diese im Erwerbszeitpunkt bestmöglich geschätzt und bilanziert. Ergeben sich bei der späteren definitiven Kaufpreisabrechnung Abweichungen, wird der mit dem Eigenkapital verrechnete Goodwill entsprechend angepasst.

Die Werthaltigkeit des Anlagevermögens (insbesondere Sachanlagen, immaterieller Anlagen, Finanzanlagen sowie des in der Schattenrechnung ausgewiesenen Goodwills) wird mindestens einmal jährlich beurteilt. Liegen Indikatoren einer Werteinbusse vor, wird eine Berechnung des realisierbaren Werts (Impairment-Test) durchgeführt. Übersteigt der Buchwert eines Aktivums den realisierbaren Wert, erfolgt eine erfolgswirksame Wertanpassung. Da der Goodwill bereits zum Erwerbszeitpunkt mit dem Eigenkapital verrechnet wird, führt eine Wertminderung beim Goodwill nicht zu einer Belastung der Erfolgsrechnung, sondern lediglich zu einer Offenlegung im Anhang.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden: Forschung und Entwicklung

Forschungskosten werden in dem Zeitraum, in dem sie anfallen, in der Erfolgsrechnung als Aufwand verbucht. Entwicklungs­kosten können nur und insoweit aktiviert werden, wenn nachfolgende Kriterien kumulativ erfüllt sind:

  • die Kosten sind klar definiert, dem Produkt oder Prozess klar zuordenbar und kalkulatorisch nachgewiesen
  • die technische Machbarkeit kann aufgezeigt werden
  • die Absicht besteht, das Produkt zu produzieren und zu vermarkten oder den Prozess anzuwenden
  • ein Markt besteht
  • die intern benötigten Ressourcen sind vorhanden
  • der aktivierte Betrag ist durch entsprechende zukünftige Cashflows gedeckt

2.6 Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungen

2.6 Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungen

2.6.1 Entwicklung der Rückstellungen

Mio. CHF

 

Personal und soziale Sicherheit

 

Gewähr- leistungen

 

Rechtsfälle

 

Belastende Verträge

 

Restruk- turierungs- rück- stellungen

 

Übrige Rück- stellungen

 

Rückstel- lungen

 

Latente Steuer- verpflich- tungen

 

Rück- stellungen und latente Steuer- ver- pflich- tungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bestand am 31. Dezember 2017

 

75

 

35

 

20

 

12

 

 

23

 

165

 

47

 

212

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umbuchungen

 

–1

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildung

 

10

 

18

 

8

 

7

 

1

 

3

 

47

 

5

 

52

Verbrauch

 

–5

 

–11

 

–1

 

–3

 

–1

 

–1

 

–22

 

 

 

–22

Auflösung

 

–2

 

–5

 

–5

 

–3

 

 

 

–2

 

–17

 

–6

 

–23

Veränderung Konsolidierungskreis

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

2

 

3

Umrechnungsdifferenzen

 

5

 

1

 

1

 

1

 

 

 

 

 

8

 

1

 

9

Bestand am 31. Dezember 2016

 

67

 

31

 

17

 

10

 

 

23

 

148

 

45

 

193

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umbuchungen

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

1

Bildung

 

9

 

19

 

9

 

6

 

 

 

4

 

47

 

5

 

52

Verbrauch

 

–7

 

–14

 

–3

 

–3

 

 

 

–4

 

–31

 

 

 

–31

Auflösung

 

–3

 

–4

 

–2

 

–1

 

 

 

–5

 

–15

 

–5

 

–20

Umrechnungsdifferenzen

 

–1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

–1

 

 

 

–1

Bestand am 31. Dezember 2015

 

68

 

30

 

13

 

8

 

 

28

 

147

 

45

 

192

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fristigkeit der Rückstellungen 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– kurzfristig

 

4

 

22

 

2

 

11

 

 

 

6

 

45

 

 

 

45

– langfristig

 

71

 

13

 

18

 

1

 

 

 

17

 

120

 

47

 

167

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fristigkeit der Rückstellungen 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– kurzfristig

 

5

 

21

 

1

 

10

 

 

6

 

43

 

 

43

– langfristig

 

62

 

10

 

16

 

 

 

17

 

105

 

45

 

150

Annahmen und Einschätzungen des Managements

Im Rahmen der ordentlichen Geschäftstätigkeit können Konzerngesellschaften in strittige Verfahren verwickelt werden. Rückstellungen für pendente Verfahren werden aufgrund der vorhandenen Informationen auf Basis eines realistischerweise zu erwartenden Geldabflusses bemessen. Je nach Ausgang dieser Verfahren können Ansprüche gegen den Konzern entstehen, deren Erfüllung möglicherweise nicht oder nicht vollständig durch Rückstellungen oder Versicherungsleistungen gedeckt ist. Bestehen vertragliche Verpflichtungen, bei denen die unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung dieser Verpflichtung höher sind (z.B. Drohverluste aus Lieferverträgen) als deren erwarteter wirtschaftlicher Nutzen, werden im Umfang der vereinbarten Mengen über die gesamte oder über eine vorsichtig abgeschätzte ­Dauer entsprechende Rückstellungen gebildet. Diese ­basieren auf Einschätzungen des Managements.

Die Bewertung der Rückstellungen aller Kategorien basiert soweit vorhanden auf effektiven Daten (z.B. eingetretene oder gemeldete Schadenfälle) oder auf Erfahrungswerten der letzten Jahre sowie auf Einschätzungen des Managements. Die latenten Steuerverbindlichkeiten basieren auf temporären Bewertungsdifferenzen, die auf Stufe Konzerngesellschaft bilanziert werden.

Personal und soziale Sicherheit
Nicht mit der Altersvorsorge im engeren Sinn verbundene Aufwendungen wie Dienstaltersgeschenke oder Abfindungen sind in der Kategorie «Personal und soziale Sicherheit» bilanziert und beliefen sich im Berichtsjahr auf CHF 75 Mio. (Vorjahr: CHF 67 Mio.).

Bei den langfristigen Rückstellungen der Kategorie «Personal und soziale Sicherheit» in Höhe von CHF 71 Mio. (Vorjahr: CHF 62 Mio.) wird ein Mittelabfluss in durchschnittlich zehn Jahren erwartet; bei den langfristigen Rückstellungen der übrigen Kategorien innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre.

Gewährleistungsrückstellungen
Die Gewährleistungsrückstellungen betragen CHF 35 Mio. (Vorjahr CHF 31 Mio.). Aufgrund des positiven Schadenverlaufs konnten CHF 5 Mio. aufgelöst werden. Demgegenüber stehen CHF 18 Mio. an Gewährleistungsrückstellungen, die neu gebildet werden mussten, sowie ein Verbrauch in Höhe von CHF 11 Mio.

34% der Gewährleistungsrückstellungen werden bei GF Machining Solutions und 26% bei GF Automotive geführt, resultierend aus Reklamationsfällen und Schadenersatzforderungen an den verschiedenen Standorten.

Rechtsfälle
Die unter der Kategorie «Rechtsfälle» gebildeten Rückstellungen verteilen sich auf eine Reihe von Einzelfällen in den Divisionen. Bei keinem der bestehenden Rechtsfälle wird mit einem geschätzten Mittelabfluss von über CHF 6 Mio. gerechnet.

Übrige Rückstellungen
Die Kategorie «Übrige Rückstellungen» enthält Rückstellungen für Altersvorsorge in Höhe von CHF 11 Mio. sowie Rückstellungen für übrige betriebliche Risiken.

2.6.2 Rechnungsabgrenzungen

Mio. CHF

 

2017

 

2016

 

 

 

 

 

Überzeit, Urlaub, Boni, Prämien

 

112

 

89

Passive Rechnungsabgrenzungen für Kommissionen und Rabattverpflichtungen

 

32

 

27

Passive Rechnungsabgrenzungen für Jahresabschlusskosten

 

4

 

4

Übrige passive Rechnungsabgrenzungen

 

110

 

98

Total

 

258

 

218