Anhang der Jahresrechnung

1 Grundsätze

1.1 Allgemein

Die vorliegende Jahresrechnung wurde gemäss den Bestimmungen des Schweizer Rechnungslegungsrechts (32. Titel des Obligationenrechts) erstellt. Die wesentlichen angewandten Bewertungsgrundsätze, die nicht vom Gesetz vorgeschrieben sind, werden nachfolgend beschrieben.

Da die Georg Fischer AG mit Sitz in Schaffhausen (Schweiz) eine Konzernrechnung nach einem anerkannten Standard (Swiss GAAP FER) zur Rechnungslegung erstellt, verzichtet sie in der vorliegenden Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften auf einen Lagebericht, auf die Darstellung einer Geldflussrechnung sowie auf Anhangsangaben zu Revisionshonoraren.

1.2 Wertschriften

Kurzfristig gehaltene Wertschriften sind zum Börsenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf die Bildung einer Schwankungsreserve wird verzichtet.

1.3 Darlehen an Konzerngesellschaften und übrige Finanzanlagen

Gewährte Darlehen an Konzerngesellschaften und übrige Finanzanlagen in Fremdwährung werden zum aktuellen Stichtagskurs bewertet. Unrealisierte Kursverluste werden verbucht, unrealisierte Gewinne werden abgegrenzt (Imparitätsprinzip). Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten unter Berücksichtigung von allfällig erforderlichen Wertberichtigungen.

1.4 Beteiligungen

Beteiligungen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung bewertet. Darüber hinaus können zusätzlich pauschale Wertberichtigungen gebildet werden.

1.5 Dividendenertrag

Dividendenerträge werden bei Bezahlung verbucht.

1.6 Aktienbasierte Vergütungen

Angaben zu aktienbasierten Vergütungen finden sich im Vergütungsbericht sowie unter Erläuterung 6.

1.7 Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

Verzinsliche Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert bilanziert.

1.8 Eigene Aktien

Eigene Aktien werden zum Erwerbszeitpunkt zu Anschaffungskosten als Abzugsposten im Eigenkapital erfasst. Gewinne und Verluste aus Veräusserung oder Übertragung werden im Eigenkapital als Zunahme oder Abnahme des Bilanzgewinns erfasst.