2.4 Entwicklung der Sachanlagen

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Mio. CHF

Nicht betriebliche Liegen- schaften

Maschi- nen und Pro- duktions- anlagen

Gebäude

Gebäude- einrich- tungen

Übrige Sachanla- gen

Anlagen im Bau

Grund- stücke

Anlagen in Leasing

Betrieb- liche Sach- anlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschaffungswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31. Dezember 2020

194

1’446

606

173

238

80

45

24

2’612

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

 

26

7

3

9

95

1

2

143

Abgänge

–1

–35

–24

–9

–10

 

–2

 

–80

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

 

72

32

22

15

–143

 

 

–2

Umrechnungsdifferenzen

–1

–31

–12

–2

–6

–5

–2

–1

–59

Stand 31. Dezember 2019

196

1’414

603

159

230

133

48

23

2’610

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

 

39

13

3

9

132

 

 

196

Abgänge

–19

–33

–3

–1

–7

 

 

 

–44

Veränderung Konsolidierungskreis

 

–53

 

–3

–5

 

 

 

–61

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

21

58

42

30

27

–178

 

 

–21

Umrechnungsdifferenzen

–6

–38

–12

–2

–5

–3

–1

–1

–62

Stand 31. Dezember 2018

200

1’441

563

132

211

182

49

24

2’602

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen, kumuliert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31. Dezember 2020

–121

–1’004

–307

–84

–176

–1

 

–14

–1’586

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

–2

–78

–17

–9

–15

 

 

–3

–122

Impairment

 

–4

–1

 

–1

1

 

 

–5

Abgänge

 

34

21

8

9

 

 

 

72

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

 

3

 

–1

 

 

 

 

2

Umrechnungsdifferenzen

 

15

3

1

3

 

 

1

23

Stand 31. Dezember 2019

–119

–974

–313

–83

–172

–2

 

–12

–1’556

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugänge

–2

–79

–16

–7

–16

 

 

–3

–121

Impairment

 

–8

–2

 

 

–2

 

 

–12

Abgänge

5

32

2

1

6

 

 

 

41

Veränderung Konsolidierungskreis

 

39

 

2

3

 

 

 

44

Übrige Veränderungen, Umbuchungen

–10

15

9

1

–13

 

 

 

12

Umrechnungsdifferenzen

4

26

5

1

3

 

 

1

36

Stand 31. Dezember 2018

–116

–999

–311

–81

–155

 

 

–10

–1’556

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilanzwerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31. Dezember 2020

73

442

299

89

62

79

45

10

1’026

Stand 31. Dezember 2019

77

440

290

76

58

131

48

11

1’054

Stand 31. Dezember 2018

84

442

252

51

56

182

49

14

1’046

Die Zugänge bei den Sachanlagen beinhalten Investitionen in Anlagen in Schaffhausen (Schweiz) in Höhe von CHF 11 Mio., in Zhuozhou (China) in Höhe von CHF 4 Mio. und in ein neues Gebäude in El Monte (USA) in Höhe von CHF 10 Mio. bei GF Piping Systems. Die Zugänge bei GF Casting Solutions beinhalten Investitionen in Anlagen in Suzhou (China) in Höhe von CHF 6 Mio., die Neugestaltung eines Werkes in Altenmarkt (Österreich) in Höhe von CHF 7 Mio. sowie laufende Investitionen in die Leichtmetallgiesserei in Mills River (USA) in Höhe von CHF 31 Mio.

Annahmen und Einschätzungen des Managements

Die Werthaltigkeit der Anlagegüter und immateriellen Werte werden immer dann überprüft, wenn deren Buchwerte aufgrund veränderter Umstände oder Ereignisse allenfalls nicht mehr einbringbar sind. Dabei wird beim Eintreten einer solchen Situation der Wert ermittelt, der sich aufgrund der erwarteten zukünftigen Einnahmen als wieder einbringbar erweist. Als einbringbarer Wert gilt der höhere von abdiskontierten zukünftig erwarteten Nettogeldzuflüssen oder erwartetem Nettoveräusserungspreis. Sofern diese Werte geringer als deren aktueller Buchwert sind, findet eine Wertminderung des Buchwerts bis auf die Höhe des einbringbaren Werts statt. Diese Wertminderung wird erfolgswirksam im Aufwand erfasst. Wichtige Annahmen dieser Berechnungen sind Wachstumsraten, Margen und Diskontsätze. Die effektiv erzielten Geldflüsse können stark von den abdiskontierten Projektionen abweichen.

Die Abgänge von Gebäuden enthalten den Verkauf eines Gebäudes von GF Machining Solutions in der Schweiz über CHF 6 Mio., vgl. Erläuterungen 1.2 (1.2.2 Übriger betrieblicher Ertrag).

Die Zeile «Veränderung Konsolidierungskreis» im Vorjahr resultiert aus den Akquisitionen und Devestitionen, vgl. Erläuterung 4.1 (4.1.2 Akquisitionen und Devestitionen).

Grundstücke enthalten CHF 4 Mio. unbebaute Grundstücke (Vorjahr: CHF 4 Mio.).

Die Gesamtbewegungen in der Zeile «Übrige Veränderungen, Umbuchungen» erklären sich aus der in die Kategorie Sachanlagen umgebuchte Formen- und Werkzeugausstattung in China, die davor dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, sowie Umbuchungen von Maschinen ins Lager zwecks späteren Verkaufs an Kunden für Demonstrationszwecke.

In den nichtbetrieblichen Liegenschaften ist der Verkauf von Liegenschaften in Schaffhausen (Schweiz) als Abgang erfasst. Im Vorjahr wurde der Verkauf von Liegenschaften in Garching (Deutschland) und in Schaffhausen (Schweiz) ausgewiesen. Der Verkehrswert der nicht betrieblichen Liegenschaften wurde durch interne Schätzungen auf Basis der Ertrags- und aktuellen Marktwerte ermittelt und betrug CHF 98 Mio. (Vorjahr: CHF 112 Mio.).

Die ausserplanmässigen Abschreibungen in Höhe von netto CHF 5 Mio. (Vorjahr: CHF 12 Mio.) sind gänzlich der Produktionsverlagerung aus dem Werk in Werdohl (Deutschland) geschuldet.

Annahmen und Einschätzungen des Managements

Die Werthaltigkeit der Anlagegüter und immateriellen Werte werden immer dann überprüft, wenn deren Buchwerte aufgrund veränderter Umstände oder Ereignisse allenfalls nicht mehr einbringbar sind. Dabei wird beim Eintreten einer solchen Situation der Wert ermittelt, der sich aufgrund der erwarteten zukünftigen Einnahmen als wieder einbringbar erweist. Als einbringbarer Wert gilt der höhere von abdiskontierten zukünftig erwarteten Nettogeldzuflüssen oder erwartetem Nettoveräusserungspreis. Sofern diese Werte geringer als deren aktueller Buchwert sind, findet eine Wertminderung des Buchwerts bis auf die Höhe des einbringbaren Werts statt. Diese Wertminderung wird erfolgswirksam im Aufwand erfasst. Wichtige Annahmen dieser Berechnungen sind Wachstumsraten, Margen und Diskontsätze. Die effektiv erzielten Geldflüsse können stark von den abdiskontierten Projektionen abweichen.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu Herstellungskosten abzüglich der betriebswirtschaftlich notwendigen Abschreibungen und allfälliger Impairments bilanziert. Fremdkapitalkosten, die während der Erstellungsphase durch die Finanzierung von Anlagen im Bau entstehen, sind Teil der Anschaffungskosten, soweit wesentlich. Anlageobjekte, die über langfristige Leasingverträge als Finanzleasing beurteilt werden und finanziert sind, werden zum Barwert der Mindestleasingraten oder zum tieferen Verkehrswert bilanziert. Auf der Passivseite sind die entsprechenden Finanzleasingverpflichtungen ausgewiesen.

Die Abschreibungen der Sachanlagen erfolgen linear über den Zeitraum der geschätzten Nutzungs- oder kürzeren Leasingdauer:

Wenn Komponenten grösserer Anlagen unterschiedliche Nutzungsdauern aufweisen, werden diese als separate Objekte abgeschrieben. Nutzungsdauern und Residualwerte werden jährlich per Bilanzstichtag überprüft, wobei allfällige Anpassungen erfolgswirksam erfasst werden. Alle sich aus dem ­Abgang von Sachanlagen ergebenden Gewinne oder Verluste werden erfolgswirksam erfasst.

Bezüglich Anlagen im Leasing wird auf Erläuterung 3.3 verwiesen.

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